Die Operation

Für die Operation in stationären kieferchirurgischen Einrichtungen ist ein einwöchiger bis zweiwöchiger stationärer Aufenthalt erforderlich.

Die Altstadtklinik geht da neue Wege, die sich in den letzten fünf Jahren sehr bewährt haben. Wir führen diese Eingriffe ambulant mit einem kurzfristigen stationären Aufenthalt auf unserer Station von in der Regel einer Nacht durch. Bei medizinischer Notwendigkeit sind wir selbstverständlich auch auf längere Aufenthalte eingerichtet. Dies war bisher aber bei keinem der von uns so behandelten Fälle erforderlich.

Die Operation erfolgt in Vollnarkose, meist wird der Unterkiefer verlagert. Manchmal ist es besser den Oberkiefer zu operieren und in seltenen Fällen müssen auch beide Kiefer operiert werden (Bimaxilläre Operation). Nach der Verlagerung der Kiefer werden diese ähnlich wie bei einem Knochenbruch mit Titanminiplattenosteosynthesen stabilisiert. Diese sorgen für ausreichende Kaustabilität.

In unserer Klinik verzichten wir deshalb auch auf die sonst übliche zehn Tage dauernde Verschnürung zwischen Oberkiefer und Unterkiefer, dies erhöht natürlich den Komfort für den Patienten, der bereits am Tag nach der Operation wieder passierte Kost zu sich nehmen kann und nicht über eine Sonde ernährt werden muss.

Die Dauer solcher Operationen hängt davon ab, welcher Kiefer operiert wird, oder ob die Op sogar an Ober- und Unterkiefer erfolgen soll. Die Dauer für den Unterkiefereingriff beträgt 90 bis 120 Minuten, für den Oberkiefer 90 bis 180 Minuten.

Die Operationen erfolgen ausnahmslos über die Mundhöhle, äußerlich entstehen keine Narben. Nach sechs Monaten müssen die Metallplatten wieder entfernt werden. Dies erfolgt in einem rein ambulant durchgeführten kurzen Eingriff wie die Entfernung der Weisheitszähne, dabei können dann auch, wenn es erforderlich sein sollte kleine Profilkorrekturen am Kinn erfolgen.


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