Bauchdeckenplastiken

Bauchdeckenplastiken, besser gesagt Bauchdeckenstraffungen sind immer dann möglich, wenn nach einer extremen Abmagerung oder nach mehreren Schwangerschaften die Bauchwand und die darüber liegende Fettschicht und Haut erschlafft ist, sich vorwölbt oder die Haut in Falten liegt. Deutlich übergewichtige Personen können mit dieser Maßnahme auch in Kombination mit der Fettabsaugung nicht schlank gemacht werden.

Wir führen diesen Eingriff in Vollnarkose aus.

Die Schnittführung (spätere Narbe) verläuft in Höhe der Schamhaargrenze bogenförmig je nach Umfang des Hautüberschusses von einem Beckenknochen zum anderen, in jedem Fall aber innerhalb der Grenzen eines Bikinihöschens. Von diesem Schnitt aus wird die Bauchhaut mit dem anhängenden Fettgewebe von der Bauchwand bis über den Nabel gelöst. In manchen Fällen werden die Hüften noch durch Fettabsaugung ausgeformt. Der Bauchnabel wird in den meisten Fällen ausgelöst und an neuer Stelle wieder eingefügt. Bei vorgewölbter Bauchwand wird diese durch senkrechte oder diagonale Abnäher gestrafft.

In die recht große Wundhöhle werden ein oder zwei Drainagen zur Ableitung des Wundsekrets eingelegt. Zum Ende der Operation wird neben einem Wundverband eine stramme Bauchbinde angelegt.

Die Drainagen werden ein oder zwei Tage nach der Operation entfernt. Die Fäden können acht bis zehn Tage nach der Operation gezogen werden. Den Gurt oder besser einen gut sitzenden Hüfthalter sollten Sie für wenigstens sechs Wochen Tag und Nacht tragen.